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Siemens S7

Die Kommunikation erfolgt über die Standardprotokolle der Siemens (SIEMENS) SIMATIC S7-Serie (ISO-on-TCP / S7-Protokoll).

Unterstützte Serien: S7-300 / S7-400 / S7-1200 / S7-1500 (+ S7-200 / S7-200 SMART / SINUMERIK 828D)


Eingabewerte im Registrierungsformular

EingabefeldWas wird eingetragenBeispiel
IP-AdresseIP der PLC192.168.0.70
PortS7-Kommunikationsport102 (Standard / Änderung nicht empfohlen)
Controller Type (controller-type)PLC-SerieS7_400 (Standard) / S7_300 / S7_200 / S7_200_SMART / S7_1200 / S7_1500 / SINUMERIK_828D
Rack (local-rack)Rack-Nummerin der Regel 0
Slot (local-slot)CPU-Slot-Nummerje nach Serie unterschiedlich (siehe Tabelle unten) — ohne Angabe 3
Multi-Read (multi-read)Sammelweises Lesen mit einem Umlauf pro Chunk verwendenbei Aktivierung true (standardmäßig deaktiviert — Einzellesen pro Tag)
Multi-Read max. Items (multi-read-max-items)Obergrenze der Items pro Chunk18 (Standard, PDU-Budget 240)

Rack / Slot je Serie

Serierackslot
S7-30002
S7-40003 (kann je nach CPU-Slot abweichen)
S7-120000 (oder 1)
S7-150000 (oder 1)

Voreinstellungen im TIA Portal

Aus Sicherheitsgründen sind bei Siemens-PLCs folgende Einstellungen erforderlich, damit von extern Werte gelesen werden können.

  1. Im TIA Portal: PLC-Eigenschaften → Protection & Security → „Permit access with PUT/GET communication from remote partner“ aktivieren
  2. Eigenschaften des Datenbausteins (DB) → Optimized block access AUS (Umstellung auf absolute Adressierung)

Fehlt eine dieser beiden Einstellungen, treten „Address out of range“ oder „Connection rejected“ auf.


PLC-Adressnotation der Tags

Es wird die Siemens-Standardnotation für den Speicher unverändert verwendet. Sie beginnt mit %.

NotationBedeutung
%DB1.DBX0.0Bit 0 von Byte 0 in DB1 (Bool-Wert)
%DB1.DBB0Byte 0 von DB1 (8 Bit)
%DB1.DBW0Word 0 von DB1 (16 Bit)
%DB1.DBD0Double Word 0 von DB1 (32 Bit / Gleitkomma)
%I0.0Eingangsbit 0.0
%Q0.0Ausgangsbit 0.0
%M0.0Merkerbit 0.0
%MW100Merkerwort 100
%MD100Merker-Doppelwort 100 (32 Bit)

Auch ohne % funktioniert die Angabe, zur Konsistenz mit dem Handbuch und anderen Werkzeugen wird jedoch empfohlen, % voranzustellen.


Zuordnung der Datenformate

Wert in der PLCDatenformatFormatzusatzBeispiel PLC-Adresse
BoolBoolean(leer)%DB1.DBX0.0, %I0.0, %M0.0
8 BitIntegerB%DB1.DBB0
16-Bit-GanzzahlInteger(leer)%DB1.DBW0, %MW100
32-Bit-GanzzahlIntegerDW%DB1.DBD0, %MD100
32-Bit-Gleitkomma (häufigster Gleitkommatyp)FloatREAL%DB1.DBD0
64-Bit-GleitkommaDoubleLREAL%DB1.DBD8
Zeichenkette (S7 STRING)StringSTR[N]%DB1.DBB100
Bool-Notation prüfen

Bool erfordert zwingend das Format %DB1.DBX{byte}.{bit}. Vergessen Sie das abschließende .0 ~ .7 nicht.


Häufige Probleme und Lösungen

Symptom / MeldungMögliche UrsacheLösung
„Connection refused“Port 102 blockiert, PUT/GET deaktiviertPUT/GET-Kommunikation im TIA Portal freigeben
„Connection rejected by remote“rack/slot stimmen nicht übereinrack/slot anhand der obigen Tabelle korrigieren
„Address out of range“DB im Optimized-Modus (keine absolute Adressierung)Im TIA Portal DB-Eigenschaften → Optimized block access deaktivieren
Alle Werte 0Falsche DB-Nummer / falscher OffsetIn der TIA Portal Watch table prüfen, ob dieselbe Adresse tatsächlich funktioniert
Nur Bool wird nicht gelesen.bit fehltExakt bis .bit angeben, z. B. %DB1.DBX0.0

Häufig verwendete Beispiele

Tags, die typischerweise an einer Linien-PLC zusammengefasst werden

Tag-NamePLC-AdresseDatenformatFormatzusatz
Pumpe in Betrieb (DB)%DB1.DBX0.0Boolean(leer)
Eingangssignal%I0.0Boolean(leer)
Druck (kPa, Gleitkomma)%DB1.DBD8FloatREAL
Summenzähler%MD100IntegerDW
Chargenname%DB1.DBB100StringSTR[16]

Ausführlichere Beispiele / automatisierte Registrierung

Siehe die S7-Beispiele unter Erweitert — REST API.